Im Evangelium wird uns Christi Liebe und Sorge für die Kranken besonders eindringlich vor Augen gestellt. Daher gehört der Dienst an den Kranken zu den wichtigsten Aufgaben des Priesters und der Gemeinde. Wer den Besuch des Pfarrers oder eines Gemeindevertreters für sich oder einen Angehörigen wünscht, möge sich bitte im Pfarramt melden. Gleiches gilt für die Krankenkommunion, die in unserer Pfarreiengemeinschaft jeweils am ersten Freitag im Monat (Herz-Jesu-Freitag) ausgeteilt wird.

 

Der Apostel Jakobus schreibt: „Ist einer von Euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich: Sie sollen über ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das Gebet aus dem Glauben wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“ (Jak 5,14-15)

Durch das Sakrament der Krankensalbung erhält der Kranke Trost, Stärkung, Vergebung und Heilung. Damit dieses Sakrament seine Wirksamkeit voll entfalten kann, ist es sinnvoll, rechtzeitig einen Priester zu rufen, damit der Kranke die Feier bewußt mitvollziehen kann. Die Krankensalbung kann immer gespendet werden wenn der Kranke beginnt „wegen Krankheit oder Altersschwäche in Lebensgefahr zu geraten.“ (2. Vatikanisches Konzil) Andererseits missbilligen die deutschen Bischöfe die mancherorts übliche Sitte „die alten Menschen der Gemeinde zu einem Altengottesdienst einzuladen, bei dem etwa alle Teilnehmer, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, falls sie es wünschen, die Krankensalbung empfangen können.“ (Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz)