Jesus wollte uns die Eucharistie schenken, damit sein Wort in Erfüllung geht: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20)

Am Abend seines letzten Lebenstages feiert Jesus mit seinen Jüngern  das Paschamahl. Er weiß, dass er am Kreuz sterben wird, die Jünger ahnen es noch nicht. Er nimmt bei diesem Mahl das Brot und sagt: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Dann nimmt er den Kelch mit Wein und sagt: „Das ist der neue Bund in meinem Blut. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Die Jünger verstanden noch nicht. Wenige Stunden später wird Jesus am Kreuz sein Leben hingeben: Verzehrend wird er seinen Geist aushauchen (Mk 15,37; Joh 20,22), und aus seiner offenen Brustwunde werden Blut und Wasser fließen (Joh 19,34).

 

Doch damit ist nicht alles aus, sondern alles fängt erst an: Jesus steht von den Toten auf, am dritten Tag und erscheint den Jüngern 40 Tage hindurch. Diese begreifen erst langsam, dass der Herr auferstanden ist. Und sie begreifen erst allmählich, was diese Feier zu bedeuten hat, dieses „letzte Abendmahl“ vor dem Karfreitag: Es war die erste „Messe“, die erste „Eucharistiefeier“, die „Erstkommunion“ der Apostel.

Die Apostel und ihre Nachfolger, die Bischöfe und Priester, feiern seit damals nun also Eucharistie, da Jesus gesagt hat: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“.

Im ersten Teil der Heiligen Messe wird Gott durch sein Wort gegenwärtig (Lesung, Evangelium), im zweiten Teil wird Jesus im Sakrament der Eucharistie leibhaft gegenwärtig. Jesus Christus ist auch gegenwärtig in der tätigen Mitfeier der Gläubigen, in Gebet, in Musik und Gesang und in der Stille. Die Kommunion ist der Höhepunkt der Heiligen Messe. Der Empfang des Leibes Christi in Gestalt der Hostie ist die tiefe Vereinigung Jesu mit dem Gläubigen, der die Kommunion empfängt.

Jedes Jahr bereiten sich Mädchen und Jungen der dritten Jahrgangsstufe auf das Sakrament der Eucharistie vor. Im Religionsunterricht und im gemeindlichen Erstkommuonkurs  vertiefen die Kinder ihre Beziehung zu Jesus Christus.