Im Neuen Testament lesen wir: „Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.“ (1 Joh 1, 8-9) Gott möchte den Menschen immer wieder auf den rechten Weg zurückführen und ihm seine Irrwege vergeben. Voraussetzung dafür ist eine aufrichtige Reue und der ernsthafte Wille, sein Verhalten zu ändern.

 

Sündenvergebung geschieht durch Fasten, Gebet und Almosen (vgl. Mt 6, 1-18), aber auch durch die Mitfeier der heiligen Messe oder eines Bußgottesdienstes. Eine herausragende Stellung nimmt jedoch das von Jesus eingesetzte Sakrament der Buße ein. Das Bußsakrament kann nur der Priester spenden – entweder im Beichtstuhl oder auch an jedem anderen geeigneten Ort. Das Beichtgeheimnis, demzufolge nichts aus der Beichte vom Priester weitergegeben darf, gilt absolut und wird auch vom deutschen Staat respektiert.

Die Kirche verpflichtet jeden Gläubigen, mindestens einmal im Jahr im Bußsakrament seine Sünden zu bekennen. Die häufigere Beichte ist sehr empfohlen und für ein vertieftes Glaubensleben hilfreich. Damit die Beichte ihre Wirksamkeit voll entfalten kann, ist eine vorbereitende Gewissenserforschung unerlässlich. Diese kann auch geschehen durch die Mitfeier eines Bußgottesdienstes.

Regelmäßige Beichtgelegenheit ist in unserer Pfarreiengemeinschaft am Samstag im Anschluß an die heilige Messe um 9 Uhr. Vor Festtagen werden zusätzliche Beichtzeiten angeboten.

Auch Beichtgespräche sind jederzeit nach vorausgehender Terminvereinbarung möglich.